Wenn die Leitungswasserversicherung nicht mehr reicht: Schaden vermeiden mit System

Im Schnitt passiert es deutschlandweit alle 30 Sekunden: Ein Leitungswasserschaden im Haus oder in der Wohnung. Milliarden Euro an Schäden wegen berstender, undichter oder leckender Wasserleitungen werden jedes Jahr gemeldet. Tatsächlich zählen die Gebäudeversicherer regelmäßig mehr als eine Millionen Leitungswasserschäden. Alleine 2017 summierten sich die Kosten auf 2,6 Milliarden Euro. Hinzu kamen noch mehrere hundert Millionen Euro Schäden über die Hausratversicherungen.

Und die Zahlen steigen ständig, denn der mangelnde Wartungszustand ist vor allem im ehemaligen West-Deutschland besonders hoch. Ein Hauptgrund sind Alterungsprozesse der Leitungswasserrohre oder anderer Installationskomponenten. Ist die Grenznutzungsdauer erreicht, treten Schäden zwangsläufig auf.

Wenn man auch die Schäden nicht völlig verhindern kann, so ist jedoch eine Senkung des Schadenaufwandes durch gezielte Prävention möglich. Die Strategie muss wirkungsvoll sein – insbesondere kommt es darauf an, den Wasseraustritt gezielt zu begrenzen, am besten erst gar nicht soweit kommen zu lassen. Gebäudeversicherungen wissen den Aufwand zu schätzen und unterstützen die Vorsorge – zum Beispiel durch günstigere Tarife.

 

Ein schweres Thema: Wasserschäden und Tarife bei Gebäudeversicherungen

 

Versicherer beobachten das Schadengeschehen sehr genau, um so langfristige Trends und deren Ursachen zu erkennen. Die Leitungswasserversicherung zeigt hier keine gute Entwicklung. Die Versicherer geben in den meisten Jahren mehr Geld aus, als das sie einnehmen. Wohngebäude-Versicherungen sind denn auch für die Branche seit längerem eher ein Zuschussgeschäft. Tatsächlich sind die Folgen und damit auch die Kosten für die Betroffenen nur schwer abschätzbar. Denn nicht nur die Installation ist dann zu erneuern – auch die Schäden an Wänden und Möbeln bis hin zu Spätschäden wie tiefsitzender Schimmel sind zu beachten. Und auf die Frage, ob und wie sie das Malheur hätten verhindern können, gibt es oft keine eindeutige Antwort, zu vielfältig sind die Ursachen.

Sowohl die Gebäude- als auch die Hausratversicherung ersetzen den Schaden grundsätzlich zum Neuwert – der Anspruch an einen externen Schadenverursacher (bzw. dessen Haftpflichtversicherung) besteht zum Zeitwert. Da der Neuwert in der Regel höher als der Zeitwert ist entstehen hier ganz andere Kosten. Und die Versicherer reagieren entsprechend.

 

Bessere Versicherungstarife bei entsprechendem Schutz-System

 

So ist für die Versicherungsnehmer – ob Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer–die Situation ganz und gar nicht unproblematisch. Denn es ist gar nicht so unüblich, dass Gebäude-Versicherungen schon nach dem ersten Schaden kündigen.  Doch natürlich ist eine solche Versicherung grundsätzlich kaum verzichtbar, und dazu kommt, dass eine Wohngebäude-Versicherung eine Bedingung für eine Finanzierung des Wohneigentums ist.

Mit dem Wasserleck Protect System (WLP) lässt sich diese Situation aber klar verbessern – und zwar ohne umfangreiche Sanierungen:

  • Einige Versicherungen bieten nämlich vergünstigte Tarife, wenn ein WLP installiert ist,
  • Andere Gebäudeversicherungen berechnen weniger Eigenanteil im Schadensfall, weil durch WLP der Schaden schneller erkannt wird und die Folgeschäden geringer sind.

Eine Maßnahme ist aber für die Versicherten besonders wichtig: Nach einem Wasserschaden sollte das Wasserleck Protect System unbedingt installiert werden, damit der Tarif zumindest nicht hochgestuft wird.

Die Vorteile liegen eben auch für Hausrat- wie auch Wohngebäude-Versicherungen auf der Hand. Denn das WLP arbeitet über Funk störungssicher mit Bewegungsmeldern und Sensoren. Anders als in normalen Systemen ist das Absperrventil im Normalzustand geschlossen und öffnet nur auf Grund eines Funköffnungssignals der Melder. Und die Drucksensoren können selbst kleinste Leckagen erkennen.